Lucian Plessner, Projekte
Uraufführung Gitarrenkonzert von Martin Doepke

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IT MUST BE SO, Leonard Bernstein on Guitar

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Panamerika
Ein Soloprogramm mit Werken aus Nord- und Südamerika von Agustín Barrios-Mangoré, Craig Urquhart, Eduardo Falú, Leonard Bernstein und Sid Ramin"Literarisch-musikalischer Dialog" mit Klaus Maria Brandauer
"Platero und ich"

Limelight Köln 16.06.2002
"Ein Atheist von Gottes Gnaden"
aus den Erinnerungen von Luis Buñuel Medio Bergheim 27.04.2005"Halifax und Biwifax"
Geschichten zur Weihnachtszeit Historische Stadthalle Wuppertal 08.12.2005 mit Maria Magdalena Wiesmaier, Violoncello als GastInkaflöte und Bach

Konzerte in Deutschland mit Raúl Olarte, November 2004
Lichtkonzert mit Bach
Das Lautenouvre von Johann Sebastian Bach in einem Konzert mit einer Lichtchoreographie BWV 995 - 997 - 998 - 1006a Premiere am 09.Mai 2006 in der Historischen Stadthalle Wuppertal, großer SaalLichtkonzert
eine neue Konzertform mit der Musik von Johann Sebastian BachLucian Plessner gibt das Lautenœuvre von Johann Sebastian Bach in einer lichtchoreographischen Gestaltung - eine neue Konzertform, die der sinnlichen Rezeption des 21. Jahrhunderts entspricht.
Der Gitarrist und sein Lichtkünstler Tom Brigham lehnen sich in ihrer Inszenierung nicht an wissenschaftliche Phänomene wie Synästhesien oder Photismen, noch folgen sie diversen Farbenmusiktheorien, wohl aber der seit Aristoteles formulierten Annahme, dass Töne und Farben in einem Zusammenhang zueinander stehen. So wie man ganz selbsverständlich von Farbtönen und Klangfarben spricht. Dies alles auf der Überzeugung basierend, dass die Musik Johann Sebastian Bachs viel „südlicher“, also sinnlicher und farbenfroher ist als allgemein gelehrt.
Dezent wie ein Visagist, arbeitet die Lichtchoreographie kunstvoll mit Farben ohne sich als Kunstwerk zu verselbstständigen. Sie zeigt keine gegenständlichen Bilder, noch will sie Bachs Kompositionen illustrieren oder gar erklären. Die Projektionsflächen tauchen den Konzertbesucher in das Farbenspiel, welches diskret und erfahrbar die Stimmungen der Bachschen Musik untermalt. Konsequent löst sich der Musiker aus dem Konflikt, einem modernen Publikum alte Musik mittels der, heute noch üblichen, Konzertform des 19. Jahrhunderts darzubieten. Der barocke Gedanke von inszenierter Musik wird direkt aufgegriffen und mit Hilfe modernster Techniken umgesetzt. Es wird eine Plattform geschaffen, die dem sinnlichen Empfindungsbedürfnis des 21. Jahrhunderts entspricht. Johann Sebastian Bachs Musik erscheint in all ihrer Leichtigkeit, Tiefe und Wärme - froh und farbig. Eine neue Konzertform um ein Publikum zu verzaubern.
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© 2006, 2007 Lucian Plessner